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Berufsorientierung


Berufsorientierung - Übergang Schule und Beruf

Berufsorientierung - Zukunft fördern -Vertiefte Berufsorientierung gestalten
Die Berufswahl ist eine große Chance – und eine schwierige Entscheidung die wohl überlegt und gut vorbereitet sein soll. Zentraler Bestandteil der Beruforientierung ist deshalb ein Berufswahltest. Aus den angegebenen Interessen und der Selbsteinschätzung der Teilnehmer sowie den Ergebnissen des Leistungstests wird ein persönliches Leistungsprofil erstellt. Aufgrund dieses individuellen Profils können werden jedem Teilnehmer im Auswertungsgespräch mehrere Berufsmöglichkeiten vorgeschlagen. Im Rahmen des Programms werden verschiedene Module angeboten die sich hinsichtlich der Zielgruppe und des Inhaltes unterscheiden. Im Einzelnen sind dies:

  • Berufsorientierungscamp
  • Kompetenzfeststellung
  • Potenzial-Assessment

Bestandteile des Beruforientierungscamps können dabei ein Berufswahltest, handlungsorientierte Übungen und das Fallmanagement sein. Beim Berufswahltest handelt es sich um einen Online-Test, die Auswertung des Tests liegt nach ca. 2 Stunden vor, der Schüler erhält darüber ein Zertifikat das er ggf. späteren möglichen Arbeitgebern vorlegen kann. Die Testverfahren sind von der Länge her den Zielgruppen angepasst. Der Berufswahltest findet im Wechsel mit den handlungsorientierten Übungen am ersten Tag statt, das Auswertungsgespräch sowie das Fallmanagement am zweiten Tag. Insgesamt ist ein Zeitumfang von ca. 7 bis 8 Stunden je Schüler vorgesehen.

Im Potenzial-Assessment werden Fähigkeiten und Ressourcen von jugendlichen und erwachsenen Ausbildungs- und Arbeitssuchenden erhoben, um individuelle Entscheidungsgrundlagen für die richtige Wahl bei Ausbildung, Beruf und Arbeit zu vermitteln. Das Potenzial-Assessment ist ein prozess- und handlungsorientiertes Diagnoseverfahren, durch das die für Berufswahl, Aus- und Weiterbildung bedeutsamen Stärken und Fähigkeiten der TeilnehmerInnen ermittelt werden. Beurteilt wird mittels gezielt ausgewählter Beobachtungs­dimensionen, die für die Arbeitswelt relevante Kompetenzen erfassen. Im Verlauf des AC wird in Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen ein Kompetenzprofil erstellt, das als Grundlage für die weitere Berufswegeplanung nutzbar ist. Zwei zentrale Zielsetzungen des Potenzial-Assessments:
  1. Es wird ein Ausbildungs- bzw. Berufsprofil ermittelt, das an den individuellen Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen orientiert ist.
  2. Es wird die individuelle Berufswegeplanung und eine gezielte passgenaue Vermittlung in Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung unter­stützt. Es soll somit die Zahl der Ausbildungs­abbrüche verringert werden. Die Planung konkreter Schritte für den Einsatz der persönlichen Fähigkeiten in der Arbeitswelt gehört daher zu den wesentlichen Zielen des AC-Verfahrens.

Methodik des Potenzial-Assessment:
  • Die Beobachtung:
    Die Mikrobeobachtung ist zentraler Baustein. Beobachtet und schriftlich festgehalten werden nur tatsächlich wahrnehmbare Handlungen.
    Während der Durchführung eines Auftrages wird die Mehrfachbeobachtung gewährleistet. (TN werden von 2 AC-Kräften beobachtet)
    Der Beurteilungsprozess erfolgt nach einem standardisierten Verfahren.
  • Assessment-Aufträge
    Die Aufträge sind so gestaltet, dass für die Arbeitswelt typische Anforderungen simuliert werden.
    Die Aufträge werden auf den verschiedenen Kenntnissniveaus der TeilnehmerInnen durchgeführt. Der Kenntnissstand wird über einen vorherigen Test ermittelt.
Die Aufträge können dabei folgende arbeitsrelevante Kompetenzbereiche umfassen:
Soziale, verbale, mathematisch-logische, handwerklich-technische, Medien und Künstlerisch-musische Kompetenz.

Die Reflexion:
Nach jedem Auftrag findet in Einzelgesprächen eine Abgleichung von Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung statt. Durch diesen Prozess während des AC werden wesentliche Lerneffekte bei den TeilnehmerInnen erzielt.

Gutachten:
Nach jedem Auftrag wird auf der Grundlage der Beobachtungsprotokolle ein Kurzgutachten erstellt, dass stets auch eine Selbsteinschätzung der TeilnehmerInnen enthält. Die Auswertung erfolgt nach festen Kriterien. Am Schluss des Verfahrens werden die Ergebnisse zu einem differenzierten Abschlussgutachten für die TeilnehmerInnen zusammen gestellt. Das Abschlussgutachten dient als Grundlage für die individuelle Beufswegeplanung.

Alle aufgeführten Instrumente können auch alleine durchgeführt werden. Hier sind zu nennen:
  • Kompetenzcheck (beim Träger wird ein solcher Test benutzt, um den Qualifikationsstand von TN zu ermitteln.)
  • Berufswahltest (Hier werden beim Träger Test­verfahren des Münchener GEVA-Instituts verwendet. Diese finden im Augenblick bei fast allen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zur Kompetenzfeststellung statt.)
  • Handlungsorientierte Übungen (Aufgaben) und Reflektion
  • Profiling
  • Gutachten
Natürlich können auch jeweils einzelne Instrumente aus dem Verfahren auch für sich alleine schon helfen, Potenziale zu finden. Ob nun eine nur ein Test-Verfahren oder handlungsorientierte Aufgaben- mit Beobachtung, oder erlebnispädagogische Elemente mit Auswertung oder auch die Verbindung von zwei Instrumenten ist immer möglich. Dies ist natürlich auch eine Frage von zeitlichen und finanziellen Ressourcen. Bitte informieren sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten.

 

Ansprechpartner

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Aktuelles

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